Vor 18 Jahren habe ich meine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin begonnen und im Anschluss viele Jahre als solche aktiv Menschen im Krankenhaus in verschiedenen Bereichen wie der Intensivstation, der operativen Anästhesie als auch der Notfallbehandlung mitversorgt. In all den Jahren habe ich viele Menschen und ihre Schicksale kennengelernt. Mit der Zeit wuchs in mir der Wunsch, insbesondere an der Ausbildung neuer Pflegender und damit auch die Qualität von Versorgung mitgestalten zu wollen. Ich entschied mich für das Studium der Berufspädagogik für Gesundheitsfachberufe, das ich berufsbegleitend absolviert habe. Anders als ursprünglich angedacht begann ich im Anschluss Pflegewissenschaft auf Masterniveau zu studieren, da ich im Verlauf die eher pflegewissenschaftliche Ausrichtung des Studiums und die sich damit zeigenden, für mich neuen, Blickwinkel auf mein eigenes Berufsfeld als sehr bereichernd empfunden habe. Mit jedem Semester und jeder abgeschlossenen Facharbeit weitete sich mein Blick auf die Herausforderungen unserer Gesundheitsversorgungsstrukturen und der Organisation von Pflege.
Mit meinem Wissen aus der Praxis und der Theorie sehe ich mich in der Verantwortung, beide Perspektiven gewinnbringend in politische Entscheidungsfindung einfließen zu lassen. Als Frau, Tochter und Mutter wünsche ich mir eine zukunftssichere Pflege- und Gesundheitsversorgung vor Ort, für unsere Region.
Wir brauchen kreativere, unbürokratischere Lösungen - und genau dafür werde ich mich einsetzen!